Zwergwal von Rerik starb vermutlich bei Strandung

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Zwergwal Deutsches Meeresmuseum: Das 550 Kilogramm schwere Jungtier befand sich vor seinem Tod in einem gut genährten Zustand. (Foto: Deutsches Meeresmuseum)

Zwergwal von Rerik starb vermutlich bei Strandung

Wissenschaftler und Präparatoren des Deutschen Meeresmuseums untersuchten und zerlegten am Dienstagvormittag in Stralsund den Zwergwal, der am 31.12.2011 am Strand von Rerik tot aufgefunden wurde.

Der 3,80 Meter lange Meeressäuger mit einem Gewicht von rund 550 Kilogramm war ein männliches Jungtier, das sich in einem guten Ernährungszustand befand. „Wir gehen davon aus, dass das Tier durch die Strandung ums Leben kam. Der Zustand der Lunge zeigt, dass der Zwergwal nicht ertrunken ist, äußere Verletzungen sind nicht erkennbar und die bis zu vier Zentimeter dicke Speckschicht bedeutet, dass er gut genährt war“, so Dipl.-Biologe Klaus Harder vom Deutschen Meeresmuseum. Der rund 10 Meter lange Darm und der Magen des Tieres waren dagegen so gut wie leer. Eine Analyse von Proben der inneren Organe wie Nieren, Darm und Leber soll klären, ob der Bartenwal eventuell krank war. Mit den Ergebnissen wird in einigen Wochen gerechnet. Nach der Reinigung und Entfettung der Knochen wird das Skelett des Zwergwals in die Sammlung des Deutschen Meeresmuseums aufgenommen.

Text: Deutsches Meeresmuseum
http://www.meeresmuseum.de

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