„Der Müll, das Meer und die Folgen“ – Umweltkongress in München

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Foto: EXPO2012

„Der Müll, das Meer und die Folgen“
Vortrag 15.6. um 12:00 von Dr. Onno Groß, DEEPWAVE
auf dem Umweltkongress „SOS – save our seas“

SOS – save our seas – Der Umweltkongress in München
– 15. Juni 2012 im gate Garching

Program unter
http://www.oneearth-oneocean.com/audio/2012-05-23_SOS_Programm_V2.pdf

Pressemeldung

Gemeinsam geht’s garantiert!

Für die Rettung der Meere setzt One Earth – One Ocean e.V. auf Zusammenarbeit – und findet auf dem Umweltkongress „SOS – save our seas“, am 15.06.12 in München,eine breite Unterstützung – auch von etablierten Umweltschutz-Organisationen.

Die Zeichen stehen auf Sturm. Unser blauer Planet droht zu ersticken – am Plastik. Der einstige Segen wird zum Fluch. Denn wohin man schaut: Plastik vermüllt unsere Erde und unsere Meere. Doch was vor Jahrzehnten lediglich als „unschön“ galt, wird heute – nicht nur von Wissenschaftlern und Experten – als echte Bedrohung für den Fortbestand der Menschheit angesehen. Von den jährlich bis zu 240 Millionen Tonnen produziertem Plastik landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen mehr als 6,4 Millionen Tonnen (!) Müll in den Ozeanen. Auf jedem einzelnen Quadratkilometer der Wasseroberfläche treiben inzwischen bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe.Doch nicht nur die Meerestiere leiden unter der massiven Umweltverschmutzung. Zunehmend ist auch der Mensch gefährdet, der am Ende der Nahrungskette steht .

Maßlos übertrieben, sagen die einen. Alles andere als Panikmache, sagen die anderen.

Fakt ist:

•Plastik schwimmt nicht nur auf und in den Gewässern, sondern zersetzt sich dort.
•Plastik gelangt in den menschlichen Organismus.
•Plastik ist inzwischen bei der Mehrheit der Menschen im Blut nachweisbar.
•Plastik schadet dem Wohlbefinden, steht u.a. im Verdacht, Übergewicht zu begünstigen.
• Plastik macht krank.
• Plastik beeinflusst den Hormonhaushalt kann zur Unfruchtbarkeit führen.

Aber:
• Plastik ist nicht unser Schicksal.
• Plastik ist nicht alternativlos.

Welche enorme Bedeutung dieses Thema inzwischen hat, beweisen weltweite Studien, unzählige Forschungen und auch die diesjährige WeltausstellungExpo, die vom 12. Mai bis 12. August 2012 in der Küstenstadt Yeosu/Südkorea stattfindet und das Motto „Lebendiger Ozean, lebendige Küste“ trägt.

Doch jetzt stehen neue Technologien zur Verfügung, mit deren Einsatz die Plastik-Katastrophe verhindert werden kann.
One Earth – One Ocean e.V. stellt diese auf seinem Umweltkongress in München vor.
Damit nicht genug. Gemeinsam mit
• Deepwave e.V. – Die Meeresschutzorganisation
• SeaShepherd Deutschland e.V.– Aktiver Meeresschutz weltweit!
• Turtle Foundation Deutschland
• Redaktionsbüro Kelm Natur- und Reisereportagen mit Tiefgang

und ehrenamtlichen Helfern soll dieses wichtige Thema einer möglichst breiten Öffentlichkeit nahegebracht werden.

„Wir möchten die Menschen aufwecken, die Situation und die Konsequenzen sichtbar machen und eine zukunftsweisende Lösung vorstellen“, so Günther Bonin, der gemeinsam mit Helmut Paulus 2011 One Earth – One Ocean e.V. gegründet hat.

„Es geht nicht darum, zu beklagen, anzuklagen oder gegen bereits bestehende Organisationen zu arbeiten. Im Gegenteil. Wir setzen auf ein Miteinander. Wir suchen den Schulterschluss mit möglichst vielen Partnern, denn auch das ist Fakt: Nur gemeinsam werden wir es schaffen. Doch zusammen geht’s garantiert!

Besuchen Sie uns anlässlich der ersten von uns organisierten
Umweltmesse „SOS – save our seas“ – am 15. Juni 2012 im gate – Garchinger Technologie- und Gründerzentrum.

Neben dem Team von One Earth – One Ocean erwarten Sie unsere oben genannten Partner, interessante Vorträge, spannenden Diskussionen und die Möglichkeit für Interviews. Die Umweltmesse beginnt um 9.00 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Elke Opitz
Günther Bonin

ONE EARTH- ONE OCEAN e.V.

Lichtenbergstr.8

D-85748 Garching

Telefon: +49 (0) 89 54 84- 2361
Fax: +49(0) 89 54 84 -2369
Mobil: +49 (0) 171 800 69 69
Mail: info@oneearth-oneocean.com
bonin@oneearth-oneocean.de
opitz@eopress.de

Homepage: http://www.oneearth-oneocean.com

2 Gedanken zu „„Der Müll, das Meer und die Folgen“ – Umweltkongress in München

  1. Plastik ist aus Öl gemacht. Öl ist ein wichtiger Energieträger, der zunehmend weniger verfügbar wird. Heute wird dieser Rohstoff noch verschwenderisch vernichtet und damit auch unsere Lebenssphäre – sei es durch Gas Flaring bei der Ölproduktion, defekte Pipelines oder durch Kunststoffabfälle, die über den Globus vagabundieren. Der Great Pacific Garbage Patch ist ein irreversibler Fakt. Vielleicht kommt ja demnächst jemand auf die Idee, darin auch ein gigantisches Rohstofflager zu erkennen, das nur darauf wartet, ausgebeutet zu werden. Zumindest für den Ozean wäre es ein Glücksfall.

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    1. Lieber Rolf

      „Zum Thema „Waste-to-fuel“ kommt bisher die TU Causthal zu dem Schluss, dass es seit 20 Jahren niemand gelungen ist, ein Verfahren zu entwickeln, das wirtschaftich arbeitet.“

      „Das Hauptproblem liegt darin, dass nur sehr reine Polyolefine (also PE und PP) sich in Diesel zurueck verwandeln lassen. Andere Kunststoffe wie PET, PS, PU, PVC etc. funktionieren nicht und muessten abgetrennt werden. Die NIR-Rechnologie kann das zwar, ist aber viel zu teuer.“

      Ich zitiere hier nur Aussagen, weil ich kein Experte bin, aber ich denke dies ist auch nicht der letzte Weisheitsschluss der Wissenschaft: mit vereinigten Kräften finden wir Wege aus diesem Dilemma.

      Und manchmal bzw oft kostet der Erhalt der Natur eben auch etwas Geld – das sollten wir aber investieren für die Zukunft auf diesem blauen Planeten.

      MfG Dr Onno Groß
      Deepwave

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