Neues Forschungsschiff Sonne in Hamburg

FS SonneFS SonneFS Sonne

Hamburg begrüßt die neue SONNE

Open Ship auf dem Tiefseeforschungsschiff SONNE

Das neu gebaute Forschungsschiff SONNE ist zu Gast in Hamburg und lädt
Interessierte ein, einen Blick hinter die Kulissen eines hochmodernen
Forschungsschiffs zu werfen beim

Open Ship
am Freitag, 21.11., und Samstag, 22.11., 10 bis 16 Uhr, letzter Einlass
15.30 Uhr,
Hamburger Überseebrücke (bei der CAP SAN DIEGO).

Ausstellung: ein ganzes Deck voll Wissen

Anhand von Forschungsgeräten, Filmen und interaktiven Medien erfahren
Besucher in einer Ausstellung, wie Meeresforscher arbeiten. Themen sind
unter anderem Klima und Meer, Meeresbodenerkundung, Biodiversität in der
Tiefsee und Naturgefahren. Bei einem Rundgang können auch die Brücke, das
Arbeitsdeck und der Hangar besichtigt werden. Der Besuch der SONNE ist Teil
einer zweiwöchigen Vorstellungsreise mit Stationen in Wilhelmshaven, Bremen,
Hamburg, Warnemünde und Kiel.

Meeresforschung in unbekannten Tiefen

„Das neue Tiefseeforschungsschiff SONNE ermöglicht der deutschen
Meeresforschung bisher nicht dagewesene Einblicke in das Klimaarchiv des
Meeresbodens. Wir werden außerdem mögliche Gefahren durch Erdbeben, Vulkane
und dadurch ausgelöste Tsunamis sehr viel besser verstehen lernen“, erklärt
Christian Hübscher, Professor für Geophysik am Centrum für
Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg. An Bord
befinden sich Forschungswinden mit Drahtlängen von bis zu 12.000 Metern.
Damit können wir Bodenproben von den tiefsten Punkten der Weltmeere nehmen.
Eine weitere Besonderheit ist das 16 mal 8 Meter große Echolot am
Schiffsrumpf, mit dem der Meeresboden mit einer bisher nicht gekannten
Detailtreue vermessen werden kann. Die schwimmende Stadt ist dafür
ausgelegt, 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zu fünfzig Tage
zu beherbergen neben einer 35-köpfigen seemännischen Besatzung. Während
der Jungfernfahrt des FS SONNE erforschen Prof. Angelika Brandt vom
Zoologischen Institut der Universität Hamburg mit ihrem Team sowie Kollegen
des Kieler Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung GEOMAR eine der größten
tektonischen Bruchzonen des Atlantiks. Sie gehen der Frage nach, ob der
Mittelatlantische Rücken als Unterwasser-Gebirge im Atlantik eine natürliche
Grenze für die noch wenig erforschten Lebewesen am Meeresboden darstellt.

Universität Hamburg koordiniert Forschungsreisen

Die Leitstelle Deutsche Forschungsschiffe an der Universität Hamburg hat
den Auftrag bekommen, das Schiff zu managen, freut sich der Leiter Prof.
Detlef Quadfasel. Die Leitstelle koordiniert neben der neuen SONNE bereits
die Forschungsschiffe MARIA S. MERIAN und METEOR. Wir waren von Anfang an
bei den Planungen zur SONNE beteiligt. Nun freue ich mich, dass dieses
Schmuckstück in der Flotte der deutschen Forschungsschiffe Anfang Dezember
seine erste große Fahrt antritt. Die neue SONNE wird überwiegend im Pazifik
und Indischen Ozean unterwegs sein. Sie löst das 36 Jahre alte
Forschungsschiff gleichen Namens ab.

http://www.ldf.uni-hamburg.de/de/sonne.html

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s