EU Parlament entscheidet morgen über einen neuen Mehrjahresplan

Das Europäische Parlament entscheidet morgen über einen neuen Mehrjahresplan für das Baltische Meer

Oceana fordert die MEPs auf gemäß den EU-Gesetzen abzustimmen und eine zukunftsfähige Fischerei in der Region sicher zu stellen

Am 31 März stimmt das Fischerei-Komitee der Europäischen Parlamentes über den mehrjährige Managementplan für die Fischerei im Baltischen Meer ab, der Schlüssel für die Zukunft von 94 % des Fangs in der Region darstellt. Dies ist der erste Mehrjahresplan (MAP) in der EU, der unter der neuen gemeinsamen Fischerei-Richtlinie (Common Fisheries Policy (CFP) vereinbart wird. Der Plan zielt darauf ab, den Bestand von Kabeljau, Sprotte und Hering zu managen und ebenso Maßnahmen zum Beifang von einigen Plattfisch-Spezies bereitzustellen. Wenn dieser Plan angemessen implementiert wird, bildet dieser eine Möglichkeit, das Fischerei-Management im Baltischen Mehr zu verbessern, in dem sich der Kabeljau-Bestand in einem schlechten Zustand befindet.

“Europa ist dazu verpflichtet, dringend die Fischerei zu erneuern. Dies als einziger Weg zur Rettung des ökonomischen Wohlstands der Küstengemeinschaften. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments müssen morgen zeigen, dass sie wirklich diesem Ziel verpflichtet sind“, sagte Lasse Gustavsson, Executive Director von Oceana in Europa.“Selbst die anspruchsvollste Richtlinie bleibt ohne die angemessene Implementierung ein Papiertiger. Der baltische Plan sollte ein Beispiel für künftige regionale Pläne setzen und einen wirklich neuen Ansatz für das Fischerei-Management bieten.”

Oceana glaubt, dass der von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Plan nicht vollständig ist. Aus diesem Grund fordert Oceana die MEPs auf, sicher zu stellen, dass alle Mängel des Vorschlags beseitigt werden. Der Mehrjährige Plan sollte:

Die CFP-Ziele erfüllen. Dies insbesondere zu Wiederherstellung des Bestands und der Aufrechterhaltung der Fischbestände über einem Niveau, das den maximalen zukunftsträchtigen Ertrag (maximum sustainable yield (MSY)) im Jahr 2015 und spätestens 2020 produziert, um den gesunden Bestand und eine stabile und gewinnträchtige Fischerei sich zu stellen

Den Ansatz des Ökosystems integrieren und die Auswirkung der Fischerei auf die Meeres-Umwelt minimieren

Zum Erreichen einen guten Umweltzustands “Good Environmental Status” vor 2020 beitragen wie dies von der Marine Strategy Framework Directive gefordert wird und mit anderen EU-Umweltgesetzen konvergiert

Die jüngsten wissenschaftlichen Hinweise enthalten und Sicherheitsvorkehrungen für Ökosystem-Notfällen wie ein Kollaps von Fischbeständen bieten.

Hintergrund
Ein Managementplan für den Kabeljau-Bestand besteht seit dem Jahr 2007, aber der neue Vorschlag sollte einen aktualisierten und umfassenderen Ansatz für die baltische Fischerei bieten, bei dem die Interaktion der Spezies in Betracht gezogen wird. Der neue Mehrjahresplan muss eine zukunftsfähige Ausbeutung der betroffenen baltischen Bestände sicher stellen.

http://eu.oceana.org/en/das-europ%C3%A4ische-parlament-entscheidet-morgen-%C3%BCber-einen-neuen-mehrjahresplan-f%C3%BCr-das-baltische-meer

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