Global Fishing Watch: online-Tool über kommerziellen Fischfang gestartet

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Oceana, SkyTruth und Google haben heute die öffentliche Betaversion von Global Fishing Watch freigeschaltet: ein neues Technikforum, mit dem jeder überall auf der Welt kostenlosen Zugang zur Überwachung und Verfolgung der Aktivitäten der weltweit größten Fischereischiffe hat, und zwar fast in Echtzeit. Mit der ersten kostenlosen weltweiten Darstellung kommerzieller Fischfang­aktivitäten* bietet Global Fishing Watch ein leistungsstarkes und neuartiges Tool an, das zur Erholung von Fischbeständen und zum Schutz unserer Meere beitragen kann, die von weltweiter Überfischung, illegalem Fischfang und der Zerstörung von Lebensräumen bedroht sind. Der offizielle Start von Global Fishing Watch wurde auf der Konferenz „Our Ocean“ in Washington D.C. verkündet, zu der der amerikanische Außenminister John Kerry internationale Führungskräfte, die sich mit marinen Fragen beschäftigen, einlädt. „Global Fishing Watch: online-Tool über kommerziellen Fischfang gestartet“ weiterlesen

Animationsfilm „Findet Dorie“: Doktorfische sind wunderschön – aber nicht für Kinder geeignet

Animationsfilm „Findet Dorie“: Doktorfische sind wunderschön – aber nicht für Kinder geeignet

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) warnt vor unbedachter Anschaffung von Meerwasserfischen / Palettendoktorfische brauchen Platz und fachkundige Pflege / Kinder haben mehr Freude an Süßwasserfischen „Animationsfilm „Findet Dorie“: Doktorfische sind wunderschön – aber nicht für Kinder geeignet“ weiterlesen

An die EU: Kein Ethoxyquin im Fischfutter!

Offener Brief an die verantwortlichen EU-Behörden: Kein Ethoxyquin im Fischfutter!

Wie gesund ist der Konsum von Zuchtfisch? Vor allem Raubfische wie Lachse sind stark mit Schadstoffen belastet. Doch damit nicht genug: Damit das Fischmehl nicht ranzig wird, fügt man dem Fischfutter das ursprünglich als Pflanzenschutzmittel eingesetzte Ethoxyquin zu.

Wegen seiner Toxizität darf Ethoxyquin in der EU seit 2011 nicht mehr in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Absurderweise ist es aber weiterhin als Zusatzstoff in Tierfutter erlaubt. Werden die Fische in Netzkäfigen gehalten, wie das bei Lachsen üblich ist, gelangt der Stoff ungehindert ins Meer. Die Auswirkungen von Ethoxyquin auf die Zuchtfische und auf andere Wasserlebewesen sind nicht genügend erforscht. „An die EU: Kein Ethoxyquin im Fischfutter!“ weiterlesen

Ozeanversauerung bedroht Dorsch-Nachwuchs im Atlantik

Internationale Forschergruppe unter Leitung des GEOMAR weist erstmals erhöhte Sterblichkeit für Larven nach

Die zunehmende Ozeanversauerung könnte die Sterblichkeit frisch geschlüpfter Dorschlarven verdoppeln. Die Bestände dieser wirtschaftlich wichtigen Fischart würden dadurch bei unveränderter Nutzung unter massiven Druck geraten. In zwei mehrwöchigen Versuchen ermittelten Mitglieder des deutschen Forschungsverbunds BIOACID erstmals Raten für die Sterblichkeit von Dorsch in der Westlichen Ostsee und in der Barentssee unter einem Grad der Versauerung, den die Fische gegen Ende dieses Jahrhunderts erleben könnten. Darauf aufbauende Modellrechnungen zur Bestandsdynamik zeigen, dass die Nachwuchsproduktion auf ein Viertel bis ein Zwölftel des bisherigen Wertes sinken könnte – ein Alarmsignal für das Fischereimanagement. „Ozeanversauerung bedroht Dorsch-Nachwuchs im Atlantik“ weiterlesen

Das Dorsch-Drama: Westlicher Dorschbestand vor dem Zusammenbruch

Ostseefischer, Deepwave
Ostseefischer, Deepwave

WWF: Auch Angel-Sektor muss sich am Bestandsaufbau beteiligen

Er ist der große Raubfisch in der Ostsee und der Brotfisch der deutschen Küstenfischer: der Dorsch.  Jetzt steht der westliche Dorsch-Bestand vor dem Zusammenbruch. Die Folgen für die Fischerei sind gravierend. Wissenschaftler (ICES) empfehlen, die Fangmenge um 87 Prozent zu kürzen. „Das Dorsch-Drama: Westlicher Dorschbestand vor dem Zusammenbruch“ weiterlesen

EU zieht ersten Schlussstrich unter Grundschleppnetzfischerei in der Tiefsee

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Umweltschutzorganisationen begrüßen die am 30. Juni vom Europäischen Parlament, dem Ministerrat und der Europäischen Kommission erzielte Einigung über zentrale Bestandteile einer neuen EU-Verordnung zur Tiefseefischerei. Diese sieht unter anderem ein Verbot der Grundschleppnetzfischerei in einer Tiefe von mehr als 800 Metern und eine Schließung von Gebieten, in denen empfindliche Meeresökosysteme vermutet werden, vor. „EU zieht ersten Schlussstrich unter Grundschleppnetzfischerei in der Tiefsee“ weiterlesen

Nordsee 2099: Klimawandel vertreibt „Ökosystem-Dienstleister“

 

Wandert in der Zukunft weit in den Norden: Der Seestern Ophiotrix fragilis. © Senckenberg
Wandert in der Zukunft weit in den Norden: Der Seestern Ophiotrix fragilis. © Senckenberg

Nordsee 2099: Verlust der heimischen Fauna – Modellierungen zeigen Artenschwund durch Klimawandel

Im Jahr 2099 wird es in der Nordsee deutlich weniger heimische Arten geben – dies prognostizieren Senckenberg-Wissenschaftler in einer kürzlich im Fachjournal „Estuarine, Coastal and Shelf Science“ erschienenen Studie. Durch die Erhöhung der Wassertemperatur und des Salzgehaltes werden laut den Modellierungen der Forscher über 60 Prozent der bodenlebenden heimischen Fauna ihren Lebensraum in der Nordsee verlieren. Etwa zwei Drittel der untersuchten Tiere zieht es nach Norden, ein Drittel südwärts. Das deutsch-norwegische Wissenschaftlerteam geht davon aus, dass die freiwerdenden Lebensräume zukünftig von einwandernden Arten besetzt werden. „Nordsee 2099: Klimawandel vertreibt „Ökosystem-Dienstleister““ weiterlesen

Blaues Siegel für Fischprodukte teils aus überfischten Beständen

Wissenschaftler untersuchen Fischbestände. Eine neue Studie fordert die Aussetzung einer Zertifizierung mit Ökolabels von überfischten Beständen. Foto: GEOMAR.
Wissenschaftler untersuchen Fischbestände. Eine neue Studie fordert die Aussetzung einer Zertifizierung mit Ökolabels von überfischten Beständen. Foto: GEOMAR.

Blaues Siegel für Fischprodukte aus überfischten Beständen kratzt an Glaubwürdigkeit des MSC

Neue interdisziplinäre Studie zeigt Grenzen MSC-zertifizierter Fischbestände im Nordostatlantik auf

Viele europäische Fischbestände gelten als überfischt oder sind von Überfischung bedroht. Das blaue MSC-Siegel auf Fischprodukten soll garantieren, dass der Fisch aus geprüfter umwelt- und bestandsschonender Fischerei stammt und Verbrauchern damit Sicherheit beim Einkauf vermitteln. In einer interdisziplinären Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit internationalen Kolleginnen und Kollegen die Verlässlichkeit des MSC-Siegels an nordeuropäischen Fischbeständen geprüft. Ihr Ergebnis: Mehr als zehn Bestände wurden stärker befischt als ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar wäre. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift Marine Policy erschienen.

Pressemitteilung des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine internationale, unabhängige und gemeinnützige Organisation, die Fische und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei zertifiziert. Das blaue Siegel genießt bei Verbraucherinnen und Verbrauchern weltweit großes Vertrauen. Im Rahmen der neuen Studie wurden 31 nordeuropäische Fischbestände im Nordostatlantik, die durch zertifizierte nachhaltige Fischerei nach den Richtlinien des MSC befischt werden, hinsichtlich ihrer Bestandsgröße und Befischung untersucht. „Wir haben uns dabei an den offiziellen Bestandsabschätzungen orientiert, die auch die Grundlage für die MSC-Zertifizierung bilden“, sagt Dr. Rainer Froese vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel.

Die Studie zeigt, dass im ersten Jahr der MSC-Zertifizierung elf Fischbestände über der vom MSC festgelegten Obergrenze befischt wurden. Vier Bestände befanden sich aufgrund ihrer geringen Größe sogar außerhalb sicherer biologischer Grenzen. Dennoch dürfen Fischprodukte aus diesen Beständen weiterhin das blaue MSC-Siegel tragen. Der MSC begründet dies damit, dass sich die Bestände nach Aufnahme in das MSC-Programm erholen würden. Die Untersuchungen der Kieler Forscherinnen und Forscher zeigen jedoch keine Erholung der Bestände: Auch nach längerer Zertifizierungsdauer zwischen einem und zehn Jahren (durchschnittlich vier Jahre) konnten keine signifikanten Veränderungen hinsichtlich des Fischereidruckes und der Größe der Bestände festgestellt werden. Im letzten Zertifizierungsjahr mit verfügbaren Daten waren sieben Bestände (44 Prozent der Bestände mit verfügbaren Daten) überfischt, fünf Bestände befanden sich außerhalb sicherer biologischer Grenzen. Auf der anderen Seite lag bei elf Beständen die erlaubte Fangmenge weit über den tatsächlichen Fängen – ein Zeichen, dass die festgelegten Fangmengen nicht den realen Fangmöglichkeiten entsprechen. Die MSC-Zertifizierung soll aber eine nachhaltige Fischerei garantieren, in der unter anderem Fangquoten richtig gesetzt und eingehalten werden.

„Unsere Studie hat somit gezeigt, dass die Regulierung die Fischerei nicht effektiv beschränkt hat. Darüber hinaus wurde bei drei Beständen der erlaubte Fang um bis zu 50 Prozent überschritten“, sagt Professor Martin Quaas vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität und Leiter der Arbeitsgruppe Nachhaltige Fischerei im Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“. Offenbar, so das Fazit der Autorinnen und Autoren, gab es keine effektive Kontrolle der Fänge, was mit dem Anspruch einer vorbildlichen Fischerei nur schwer vereinbar ist.

Bisher mangelt es sowohl auf internationaler als auch auf europäischer Ebene an rechtlich durchsetzbaren Vorschriften für Produkte aus nachhaltiger Fischerei. Die Umsetzung der von der Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) definierten Standards ist für Unternehmen bisher freiwillig. „Jedes Unternehmen kann demnach den Begriff nachhaltige Fischerei frei verwenden. Kontrollierte Standards für Umweltlabels gibt es in diesem Bereich nicht“, sagt Professorin Nele Matz-Lück vom Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht an der CAU. „Ökosiegel für überfischte Bestände mögen streng genommen ‚legal‘ sein, vertretbar sind sie nicht“, so Matz-Lück weiter.

Die Autorinnen und Autoren der Studie empfehlen daher, die Richtlinien des MSC dahingehend zu ändern, dass Überfischung und unsichere Bestandsgrößen zur sofortigen Aussetzung der Zertifizierung führen. „Beim Kauf sind Fischprodukte mit MSC-Siegel zwar Produkten ohne Siegel vorzuziehen, doch um das entgegengebrachte Vertrauen der Verbraucher weiterhin zu erhalten, muss der MSC an seiner Glaubwürdigkeit arbeiten,“ resümiert Erstautorin Dr. Silvia Opitz vom GEOMAR.

Ergänzende Stellungnahme vom 25.05.2016:
Inzwischen sind erste Reaktionen des MSC bekannt geworden. Dabei wird behauptet, dass in der Studie eigene und ungeeignete Richtwerte für die Beurteilung der Überfischung und der zu kleinen Bestandsgröße benutzt wurden. Das ist nicht richtig. Die entsprechenden offiziellen Dokumente des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) sind allgemein verfügbar und sowohl Überfischung, wie beispielsweise „fishing pressure“ für die Makrele http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Advice/2015/2015/mac-nea.pdf, als auch zu kleine Bestandsgröße, wie beispielsweise „stock size“ beim Hering aus Norwegen  http://www.ices.dk/sites/pub/Publication%20Reports/Advice/2015/2015/her-noss.pdf sind darin deutlich ausgewiesen und mit rot als mangelhaft gekennzeichnet. „Auf die entscheidende Frage bleibt der MSC bisher eine Antwort schuldig: Warum werden Fischprodukte aus Beständen zertifiziert, die laut aktueller offizieller Bestandsabschätzung über dem maximal nachhaltigen Wert befischt werden oder sich außerhalb sicherer biologischer Grenzen befinden?“, sagt Ko-Autor Dr. Rainer Froese vom GEOMAR.

Originalpublikation:
Silvia Opitz, Julia Hoffmann, Martin Quaas, Nele Matz-Lück, Crispina Binohlan, Rainer Froese, Assessment of MSC-certified fish stocks in the Northeast Atlantic. Marine Policy 71 (2016), 10-14. http://dx.doi.org/10.1016/j.marpol.2016.05.003

Abstract

This study examines the status and exploitation level of 31 northern European stocks targeted by fisheries certified by the Marine Stewardship Council (MSC) as being sustainable and well managed. In the first year of certification, 11 stocks (52% of stocks with available data) were exploited above the maximum sustainable level and four stocks (16% of stocks with available data) were outside of safe biological limits. MSC states that it certifies sub-standard stocks because they will improve once they are in their program. However, after a duration of certification of one to ten years (average four years), no significant changes in fishing pressure or stock size were detected. In the last certified year with available data, seven stocks (44% of stocks with available data) were subject to overfishing and five stocks (21% of stocks with available data) were outside of safe biological limits. Certification should guarantee that fishing quotas are set correctly and are enforced. However, in 11 stocks quotas were set 20–60% above the level that fishers were taking, whereas in three stocks landings exceeded quotas by 30–50%. The study concludes that MSC should change its rules such that overfishing or unsafe stock sizes lead to immediate suspension of certification and that no certification is issued in the first place for a stock that is already in such a situation.

Keywords

  • MSC-certified stocks;
  • Northeast Atlantic;
  • Overfishing;
  • Total allowable catch

Arktisschutz: Greenpeace erreicht Selbstverpflichtung von Fischerei

Fishing Industry Moratorium Map in the Northern Barents Sea / Greenpeace
Fishing Industry Moratorium Map in the Northern Barents Sea / Greenpeace

Arktisschutz: Greenpeace erreicht Selbstverpflichtung von Iglo, McDonald’s und Fischereiunternehmen / Keine Ausdehnung der Fischerei in sensible arktische Gewässer

Amsterdam/Hamburg (ots) – Auf den Fang und Verkauf von Kabeljau aus bisher eisbedeckten Gewässern der norwegischen Arktis verzichten ab heute Anbieter wie Iglo und McDonald’s sowie einige der weltgrößten Fischereiunternehmen. Sie haben eine von Greenpeace geforderte Selbstverpflichtung unterschrieben. Diese gilt für ein Gebiet in der nördlichen Barentssee, das in etwa doppelt so groß ist wie Frankreich. „Das ist ein beispielloser Schritt und außergewöhnlicher Erfolg, um ein großes Meeresgebiet in der Arktis zu schützen“, sagt Larissa Beumer, Arktis-Expertin von Greenpeace. „Die norwegische Regierung hat bislang beim Schutz dieser Gewässer versagt. Sie muss jetzt zur Industrie aufschließen und das Gebiet permanent unter rechtlichen Schutz stellen.“ Zur Vereinbarung: http://bit.ly/25kWx34

Derzeit sind Meeresgebiete, die bisher durch Meereis bedeckt waren, nicht gesetzlich geschützt. Eine im März vorgestellte Greenpeace-Untersuchung zeigt, dass industrielle Fischereiflotten mit Grundschleppnetzen immer weiter in abgelegene Gebiete der nördlichen Barentssee vordringen, je weiter das Meereis abschmilzt. Die Gewässer rund um die Inselgruppe Spitzbergen beheimaten Kaltwasserkorallen, Walarten wie Belugas, Finn- und Grönlandwale, Eisbären, Walrösser und einige der weltweit größten Kolonien von Seevögeln wie etwa Papageitaucher und Lummen. Durch den Kabeljau-Fang mit schweren Grundschleppnetzen wird der Meeresboden stark geschädigt – mit gravierenden Konsequenzen für das ganze Ökosystem.

Vom Fang bis auf den Teller: keine Arktis-Zerstörung durch Kabeljau-Fischerei

Erstmals schränkt die Fischereiindustrie mit dieser Verpflichtung freiwillig ihre Aktivitäten in der Arktis ein. Unterzeichnet haben sowohl Fiskebåt, die Vereinigung der gesamten norwegischen Hochsee-Fischereiflotte, wie auch die Karat Group, einer der größten Fischereikonzerne Russlands. Fangflotten, die dennoch ihre Kabeljau-Fischerei in diese Gebiete ausdehnen, werden in Zukunft den Fang nicht mehr an die großen Fischverarbeiter und Endabnehmer verkaufen können. Dafür sorgt die Zusage großer Verarbeiter wie Iglo, Bird’s Eye, Findus, Young’s Seafood, Icelandic Seachill und Espersen – dem größten Verwerter von gefrorenem Fisch in Europa. Auch die weltweit drittgrößte Handelskette Tesco und die Fast-Food-Kette McDonald’s schließen sich neben anderen der Verpflichtung an.

Etwa 70 Prozent des weltweit verkauften Atlantischen Kabeljaus stammt aus der Barentssee. Die Industrie muss die Vereinbarung nun implementieren. „Greenpeace wird selbstverständlich die Umsetzung in Verhandlungen begleiten und überwachen“, so Beumer.

Greenpeace-Bericht zur industriellen Fischerei: http://bit.ly/1TRioHq

Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, E-Mail presse@greenpeace.de; Greenpeace im Internet: www.greenpeace.de, auf Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de.

Überfischung in der EU

Monitoring the performance of the Common Fisheries Policy (STECF-16-05)
Monitoring the performance of the
Common Fisheries Policy (STECF-16-05)

 

Hier die ganze Grafik

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Hintergrund: Die EU hat die Fischereipolitik unter die Lupe genommen und zeigt in einem aktuellen Bericht das ganze Ausmass der Überfischung.

Bericht der Scientific, Technical and Economic Committee for Fisheries (STECF)- Monitoring the performance of the Common Fisheries Policy (STECF-16-05)